NEWS

Der Weg eines Virus in den Körper.

Die Infektion und was wir dagegen tun können.


Der Virus

Viren sind unbelebte Informationsträger. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Erregern, wie Bakterien oder Pilze. Dies sind lebende, sich teilende Zellen, die im Falle einer Infektion mit Antibiotika oder Antymykotika behandelt und getötet werden können, um eine Infektion mit Ihnen zu verhindern. Ganz anders bei Viren, sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und tragen in ihrer Hülle nur eine Information, meist in Form von DANN – seltener als RNA. Deshalb benötigen Viren für ihre Verbreitung immer einen Wirt, den sie infizieren müssen und dessen Stoffwechsel sie zur Neuproduktion ihrer Hülle, ihrer DNA/RNA Information, missbrauchen.

 

Dieser besondere Pathomechanismus macht es schwierig, sich

a) vor Viren zu schützen und

b) diese anzugreifen und zu vernichten.

 

Der einzig effektiv Verbündete im Kampf gegen Viren ist unser Immunsystem. Hierbei gilt: Je stärker desto besser.

 

In der aktuellen Corona-Situation fällt auf das junge und fitte Menschen, die im Regelfall ein starkes Immunsystem haben, eher nicht angesteckt werden oder im Falle einer Infektion einen meist milden Verlauf vermelden. Ältere immungeschwächte Personen und Menschen mit Vorerkrankungen sind dagegen sehr gefährdet durch Viren schwer krank zu werden oder gar zu versterben. Bei Corona beträgt das Durchschnittsalter der Verstorbenen in Europa zirka 80 Jahre.

 

Aus diesen Fakten heraus entstehen spannende Fragen:

A. Wie kann man sich vor allem als Älterer optimal gegen eine Infektion schützen?

B. Wie könnte ein Immunaufbau aussehen, um ein mögliches Infektrisiko, -auch das Risiko eines schweren Verlaufs-, zu reduzieren.


Um diese Fragen zu beantworten, sollten wir den Weg des Virus in den Körper mit allen Stationen beachten und Optionen entwickeln diese zu stoppen.

 

Virusload

Je mehr Viren in den Körper eindringen, desto wahrscheinlicher ist eine Infektion, deshalb sollte man mit allen Mittel versuchen, die Kontakte zum Virus und den damit verbundenen Virusload zu reduzieren.

Hierzu zählen besonders:

A) Oberflächenhygiene  - überall dort, wo der Virus anheften kann, z.B. auf Türgriffen, an Wasserhähnen, Toiletten, Lenkrädern etc., sollte man gezielt mit viruziden Substanzen, z.B. 70% Ethanol, desinfizieren. Ein regelmäßiger Reinigungsplan bei allen täglich benutzen Oberflächen kann vorbeugend helfen.

 

B) Händewaschen – viele Virusinfektionen, besonders Corona, werden durch Hand-, Mund-, Lippen- und Nasenkontakte ausgelöst. Deshalb ist es unerlässlich, regelmäßig die Händewaschen mit Seife oder Desinfektionsmittel zum Schutz vor einer Infektion zu waschen.

 

Merke: Händewaschen gilt als die effizienteste Methode, den Virusload zu reduzieren.


C) Maske tragen – idealerweise schützt eine Maske den Mund-Nasen-Raum eine Zeitlang vor Eindringen des Virus von außen. Unbedachte Hand-Mund-Nasen-Kontakte, wie das Reiben am Mundwinkel und dem damit verbundenen Virusload, werden so reduziert und schützen vor einer Infektion. Allerdings ist die Qualität einer solchen Maske entscheidend und sollte mindestens den FFP 2 Kriterien erfüllen (facial filtert pieces). Eine einfache Mund-Nasen-Maske oder gar ein Schal hat keine Wirkung zum Schutz vor eindringenden Viren. Sollte man allerdings selbst erkrankt sein, schon während der bis zu 2-wöchigen Inkubationszeit von Corona, ist man infektiös. So wird beim Husten oder Ausatmen die Weiterverbreitung des Virus nach außen reduziert.

 

Merke: Mund-Nasen-Masken schützen die anderen vor eigenen Erregern. FFP 2 Masken schützen den Träger vor Erregern von außen.


D) Social Distancing – schon bei den allerersten Coronainfizierten in Deutschland (Mitarbeiter der Firma Webasto, Januar 2020) sah man, dass Coronaviren SARS CoV2 über mehrere Meter Luftweg aerosol infizieren konnten. So ist Abstand halten und die damit verbundene Verdünnung der Viruskonzentration eine der effizientesten Methoden der Reduktion des Virusload.


E) Impfungen – körpereigene Antikörper nach überwundener Infektion oder eine Impfung schützen vor weiteren Infektionen durch diesen Erreger. Bei SARS CoV2 wird deswegen fieberhaft nach einem Impfstoff gesucht und hoffentlich bald gefunden. Einen Impfstoff, mit ausreichender und langer Testung bei ausgewählten Personen und Testreihen, auf den Markt zu bringen ist enorm schwierig. Denn nur so sind negative Folgen nach der Impfung (wie z.B. das Post-Polio-Syndrom nach Polio Impfungen) zu verhindern.

 

Alle oben genannten Maßnahmen von den allerersten A bis E reduzieren nachweislich den Virusload und sollten konsequent im Sinne des Eigen- und Fremdschutzes durchgeführt werden.

 

Sollte es den Viren trotz aller Schutzmaßnahmen gelingen, in den Körper, meist über die Nasen-Mundschleimhaut, einzudringen hat man als letzte Instanz noch ein starkes Immunsystem zur Verfügung, was eine Infektion entweder verhindern oder zumindest einen milderen Verlauf ermöglichen kann.


Wenn wir jetzt einmal ansehen wie der Virus in den Körper kommt, so stellen wir fest, dass er 3 Stationen braucht, um infektiös zu werden:

1. Die Adhäsion

Der Virus setzt sich in der Mund-Nasenschleimhaut fest und trifft dort auf die allererste Immunbarriere, meist das unspezifische Immunsystem, sowohl zellulär als auch humoral. Insbesondere ein bakterien- und virenteilendes Enzym das Lysozym, im Speichel und an der Mundschleimhaut, spielt hier eine besonders wichtige Rolle.


Lysozym ist eines der effizientesten Abwehrbarrieren des Immunsystems und hat die Aufgabe unspezifisch Eiweißverbindungen, auch z.B. in der Virushülle zu spalten und damit den Virus zu inaktivieren. Auffällig in Speichelmessungen ist, dass Ältere und Geschwächte eine deutlich geringere Lysozymkonzentration aufweisen. So haben 80jährige nur noch ca. 10% der Lysozymkonzentration eines gesunden 20jährigen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Lysozym

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13529

 

Auffällig scheint zu sein, dass je älter man wird, die körpereigene Lysozymproduktion umso reduzierter läuft, d.h. die Wahrscheinlichkeit eine verringerte Immunleistung im Alter auch gegen Viren zu haben ist sehr hoch. Die aktuellen Daten bei der Corona Pandemie sprechen dafür.

 

Jetzt ist der Gedanke spannend:
„Wie kann man die Lysozymkonzentration im Mundraum erhöhen?“

z.B. durch ein Immun-Lysozymspray. Auf unseren weltweiten Recherchen kamen wir, als Enzymforschungsgesellschaft, in die Ostblockstaaten, wo ein effektives Lysozymspray seit über 40 Jahren viele Millionen Male verwendet wurde. Nach einigen Verbesserungen, und der Weiterentwicklung eines humanidentischen Lysozyms, damit keinerlei allergische Reaktionen zu erwarten waren, hat die Enzymforschungsgesellschaft das innova Spray® immun als Lysozymspray hier in Deutschland und Europa auf den Markt gebracht. Die praktischen Erfahrungen, bereits in vielen Studien belegt,

 

https://www.enzymforschungsgesellschaft.de/downloads/lysozym/efficacy.pdf
https://www.enzymforschungsgesellschaft.de/downloads/lysozym/high-dose.pdf
https://www.enzymforschungsgesellschaft.de/downloads/lysozym/randomized.pdf
https://www.enzymforschungsgesellschaft.de/downloads/lysozym/lysozyme.pdf
https://www.enzymforschungsgesellschaft.de/downloads/lysozym/antiviral.pdf


zeigen, dass man mit ein paar Sprühstößen bis zu 3h eine deutliche erhöhte Lysozymaktivität in der Mundschleimhaut hervorrufen kann, was die Wahrscheinlichkeit einer viralen Infektion deutlich reduziert. Die Gesundheitsbehörden sind derzeit dabei, den flächendeckenden Einsatz des Lysozymsprays zu untersuchen und möglicherweise hier ein Add-on zu den klassischen Schutzmaßnahmen anzubieten.

2. Penetration ins Blutgefäß

Nachdem der Virus einige Stunden an der Mund-Nasenschleimhaut verharrt hat, versucht er durch die Schleimhaut zu penetrieren, um dann in einem Blutgefäß weiter verteilt zu werden. Auch hier ist interessant, dass jeder Virus, der einmal penetriert, nicht automatisch zu einer Infektion führt. Denn jetzt kommt die 2. Verteidigungslinie des Immunsystems zum Tragen. Das sind insbesondere Makrophagen und Granulozyten als Bestandteil des unspezifisch zellulären Immunsystems, die versuchen, diese eindringenden Keime und Viren sofort zu eliminieren. Interessanterweise ist die Immunzellaktivität höher, wenn die antioxidativen Komponenten durch Vitamin C und Zink entsprechend hoch sind. Studien belegen, dass die Kombination von Vitamin C und Zink immunstimulierend wirkt. Nicht zuletzt auch der Nobelpreis über Vitamin C von Linus Pauling, der heute zunehmend in Vergessenheit gerät, hat in seinen Untersuchungen beweisen können, dass Vitamin C sehr wertvoll für die Immunstärkung ist. Es bietet sich also an, darüber nachzudenken, gefährdeten Personen zusätzlich Vitamin C und Zink in rein natürlicher Form, z.B. Kautaler innova immun® C, zur Verfügung zu stellen, um die Abwehr an der Mundschleimhaut entsprechend zu erhöhen.

3. Überwinden der Immunabwehr und Infektion

Merke: Nicht jeder Viruskontakt führt automatisch zur Infektion. Wichtig ist, dass das Immunsystem stark genug ist, eindringende Viren schnell zu erkennen und zu eliminieren, noch bevor es zu einer Weiterverbreitung des Virus kommen kann.
Ganz spannend ist hier die Rolle des Vitamin D. Über den VDR (Vitamin D Receptor) aktiviert Vitamin D jede Immunzelle und gilt als eine der wichtigsten Immunaktivatoren gegen Infekte.

 

https://academic.oup.com/advances/article/3/4/517/4591501)


Die Infektion mit SARS CoV2 verläuft allerdings etwas anders als bei den bekannten Viren. Besonders in der Lunge, auch anderen Organen, löst das Virus einen „Zytokinsturm“ (Zitat Ärzteblatt) aus, was indirekt zu einer vermehrten Embolisation und Fibrose des Lungengewebes führt (Folge einer erhöhten TGF β + IL Zytokinausschüttung). Direkte Folgen des Zytokinsturms sind Thrombosen im Gefäßsystem, Lungenfibrosen (Lungenverhärtung), Mikroembolisationen, Lungenembolien, die trotz intensivmedizinischen Maßnahmen, Beatmung ECMO, oftmals den Tod zur Folge haben.


Eine mögliche Therapie besteht nach einer Infektion, nach allerersten Krankheitssymptomen, in einer sofortigen Blutverdünnung, mit z.B. niedermolekularen Heparin. Bitte suchen Sie deshalb schon nach den ersten Krankheitszeichen Ihren Arzt auf und lassen Sie sich beraten. Zusätzlich trinken Sie mindestens 2 Liter Flüssigkeit, idealerweise Mineralwasser, z.B. St. Leonards Quelle. Auch grüner oder schwarzer Tee (hoher Mangangehalt) wirkt immunstärkend.


Aus der Physiologie wissen wir, dass Zytokine durch ihre Gegenspieler Enzyme in der Blutbahn (PSA - proteolytische Serumaktivität) reguliert werden. Auffällig ist, dass junge Menschen bis zum 40. Lebensjahr eine hohe Enzymaktivität in der Blutbahn haben und SARS CoV2 sowie COVID 19 relativ gut überstehen, weil die Folgen des viral ausgelösten Zytokinsturms viel besser downreguliert werden könnten. Ganz anders bei Patienten über 70 Jahre, deren Enzymaktivität niedriger liegt bei ca. 10 – 30 % des jungen Menschen. D.h. die Folgen des Zytokinsturms sind, insbesondere die Lungenfibrose, mit der Unfähigkeit Sauerstoff O2 und Kohlendioxid CO2 nicht mehr ausreichend austauschen und regulieren zu können. Der Tod ist die Folge.
(s. Buch „Enzyme-Dein Biofaktor“ von Dr. Hellmut Münch, Seite 100 „Die PSA – der heilige Gral des Immunsystems“:)
https://www.aerzteverlagshaus.at/verlagsprogramm/einzelansicht/products/enzyme-1/backPID/verlagshaus/?tt_products%5Bbegin_at%5D=10&cHash=b9452b1b28e223394c44d241f3f54b9e


Auffällig hierzu ist, dass das Durchschnittsalter, der an COVID 19 Verstorbenen, in Deutschland bei ca. 80 Jahren liegt. Zusätzlich zu allen medizinischen Standardtherapien halten wir deshalb eine Enzymtherapie (z.B. eine Tagesdosis innovazym®) in der Prävention und Therapie einer Viruserkrankung für sehr wertvoll. Wir sehen eine Chance, mit einer erhöhten Enzymaktivität in der Blutbahn, wie bei jüngeren Menschen auch, die Folgen des Zytokinsturms zu vermindern.

Zusammenfassung:
„So viel Schulmedizin als nötig in Kombination mit so viel (Naturheilkunde) Immunaufbau als möglich.“ ist unser therapeutischer Grundsatz.

 

Deshalb beachten Sie alle Vorgaben der Gesundheitsbehörde. Zusätzlich, und nicht anstatt, empfehlen wir zur Vorbeugung einer viralen Erkrankung, dass mehrmalig tägliche Nutzen eines Lysozymsprays, eine prophylaktische Gabe von Vitamin C und Zink und eine prophylaktische Gabe von Vitamin D, (hier sollten hochnormale Blutwerte von 70 - 90 μg pro Milliliter angestrebt werden), sowie die Erhöhung der Enzymaktivität, um die Folgen des Zytokinsturms mit Lungenfibrose und Embolisation zu reduzieren.

 

Weitere Infos und Studien unter www.enzymforschungsgesellschaft.de


Dr. Hellmut Münch, Mai 2020


Der Artikel zum Download

Download
Der Weg des Virus in den Körper
Die Infektion und was wir dagegen tun können.
Der Weg des Virus in den Körper_HM2020.
Adobe Acrobat Dokument 783.8 KB